15.01.2018

46. Karate-Ski-Camp 2018

Datum: 15.01.2018 20.01.2018
Ort: St. Valentin /


46. Karate-Ski-Camp 2018 in St. Valentin

in der Tradition von Gründer Sensei Hanskarl Rotzinger

In der 3. Januarwoche trafen sich über 50 Karateka aus ganz Deutschland in St. Valentin in Südtirol, um sich in der Tradition von Sensei Hanskarl Rotzinger zum Ski fahren, Karate trainieren und geselligen Beisammensein zu treffen. In diesem Jahr hat sein langjähriger Kohei und Freund Franz Schneider, 4. Dan, die Organisation übernommen. Dafür vielen Dank, lieber Franz.

Unser lieber Sensei und Freund Hanskarl ist leider im März 2017 verstorben, doch sein Geist war in dieser Woche immer spürbar. Es verging kein Tag, an dem man nicht von ihm sprach, die Gläser auf ihn hob oder in bewährter Weise auf ihn klatschte. Zur Freude der Teilnehmer hat es sich Hanskarls Ehefrau Tina nicht nehmen lassen, die Karate-Ski-Camp-Woche mit uns zu verbringen.

Am Mittwoch fand vor dem Training in der Kirche in St. Valentin ein von den Karateka gestalteter Gedenkgottesdienst statt. Wir durften die Lieder auswählen, die Orgel spielen und die Fürbitten selbst schreiben und vortragen. Die Einwohner von St. Valentin luden uns bei Anfrage sofort ein, ihren wöchentlichen Gottesdienst mit zu feiern. Diese unkomplizierte Herzlichkeit war es, die Hanskarl Rotzinger an den Südtirolern liebte und schätzte, und weshalb er das Skilager nach 30 schönen Jahren von Gaschurn nach St. Valentin verlegte.

Natürlich gibt es hier auch schöne Pisten. Der Skipass gilt für die Skigebiete Haider Alm in St. Valentin, Schöneben am Reschen und Nauders in Österreich. Es gibt Pisten für Anfänger und Könner.

Täglich finden sich Karateka und Freunde in Gruppen zusammen, um über die Pisten zu fegen, bevor man sich zum verdienten Mittagsmahl im „Einkehrschwung“ bei Hubert trifft, wo es den besten Apfelstrudel gibt (den man aber ausdrücklich „heiß“ und „mit Vanillesauce“ bestellen muss).

Auch in der Rojen-Hütte kann man gut einkehren und leckere Knödelsuppe genießen. In St. Valentin ist die Gerstensuppe sehr zu empfehlen. Je nach Wetter und persönlichem Zustand werden auch Ausflüge nach Langtaufers oder Meran oder schöne Spaziergänge rund um St. Valentin gemacht.

Am Dienstagabend wandert man zum „Greinhof“, wo Vroni die besten Knödel macht, die wir mit dem selbst gedichteten Knödellied von Moni besingen. Auch dies eine Entdeckung von Hanskarl, der sich mit den Wirtsleuten anfreundete und die Gaststube für die Karateka reservierte, so dass wir gemütlich unter uns waren. Hanskarl packte dann seine Ukulele aus und es wurde gesungen. Das waren unvergessliche Stunden!

Von Montag bis Mittwoch findet vor dem Abendessen eine Stunde Training statt bei renommierten Trainern wie Norbert Hallmann, 6. Dan, aus Saarbrücken, Franz Schneider, 4. Dan, aus Konstanz und Günter Riemann, 5. Dan, aus Krefeld. Auch wenn es schwer fällt, sich für das Training aufzuraffen, so merkt man danach, dass es gut getan hat.

Nach dem Abendessen trifft man sich in der Lounge vom Hotel Stocker bei Attila, der wunderbare Drinks mixt. Dort werden alte Freundschaften vertieft und neue geschlossen. Und am Ende der Woche ist man einerseits traurig, weil man Abschied nehmen muss, doch freut man sich schon auf das nächste Jahr und bucht gleich für die 3. Januarwoche 2019. Schließlich lautet das von Christian ausgegebene Motto: „bis in 51 Wochen“. Ein Motto, das sicher im Sinne von Hanskarl Rotzinger ist! Neue Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Sensei Hanskarl hat uns seine Lebenseinstellung „Harmonie und Friede“ vorgelebt. Er hat viele verschiedene Menschen durch das Karate-Ski-Camp zusammengeführt. Er hat jeden Menschen ernst genommen und wertgeschätzt. Lasst uns in diesem Sinne weitermachen!

USS! Monika Stark

Fotos: Torsten Erbe

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