25.10.2014

Bundeskampfrichterlehrgang in Hannover

Datum: 25.10.2014 26.10.2014
Ort: Hannover /


Bundeskampfrichter-Lehrgang in Hannover

20 Kampfrichter folgten der Einladung von Jürgen Breitinger und Xaver Eldracher zum Bundeskampfrichter-Lehrgang nach Hannover. Wie immer, wenn diese Lehrgänge stattfinden, herrschte eine große Wiedersehensfreude untereinander.

Zu Beginn des Lehrgangs fasste Jogi die Eindrücke des Wettkampfjahres zusammen:

 

Jiyu Kumite in der Altersklasse 12-13 Jahre:

Seit diese Gruppe angeboten wird, sind hier wenige Verletzungen zu melden. Zudem zeigen die Teilnehmer dieser Gruppe in der Regel keine Angst vor dem Kämpfen. Unter dem Strich sind die Eindrücke hier also positiv. Jogi appellierte zusätzlich, Techniken in dieser Gruppe möglichst frühzeitig zu werten.

 

Jiyu Kumite in den Altersklassen 14-15 Jahre und 16-17 Jahre:

Bei der diesjährigen deutschen Meisterschaft fiel die Verletzungsquote hier sehr hoch aus. Der Appel lautet hier, dass durch die Kampfrichter faire Mittel gefördert werden sollen, also wertbare Techniken, welche nicht zu einer Verletzung führen. Des weiteren hilft hier eine persönliche Ansprache an die Teilnehmer unmittelbar vor Beginn der Kämpfe.

Jogi betonte bei seinen weiteren Ausführungen die Wichtigkeit des Teamworks innerhalb der Kampfrichter. Auf der Kampffläche stehen den Seitenkampfrichtern 16 Möglichkeiten (Gestiken) zur Verfügung den Hauptkampfrichter zu unterstützen. Diese sollen dementsprechend auch beherzigt werden. Eine weitere große Hilfe wird der, von Jogi entworfene, neue Kampfrichter-Guide sein. Umstände, die bei einem Wettkampf immer wieder zu einer (zu langen) Diskussion führen, und damit gegebenenfalls zur Unsicherheit oder gar Schädigung des Teamworks, sind hier aufgearbeitet und richtig gestellt. Als Beispiel sei hier die Mischung der Kata-Versionen (internationale gemischt mit nationaler Version genannt) genannt. Diese ist nicht erlaubt und so auch im Kampfrichter-Guide festgehalten. Als Tipp gab uns Jogi mit auf den Weg, den Kampfrichter-Guide am Abend vor einem Wettkampf noch einmal zu lesen.

Den praktischen Teil bildete diesmal die Erörterung von Umständen (z.B. die Ausführung einer Technik im Zurückgehen). Wie werden diese gewertet? Werden sie überhaupt gewertet? Nach diesem Teil des Lehrgangs konnte jeder von sich behaupten, etwas klarer bzgl. der genannten Umstände zu sehen.

Nach dem Lehrgang ging es zum gemütlichen Teil über: Bei einem leckeren gemeinsamen Abendessen beim Griechen wurde diskutiert, gelacht und schönen Geschichten gelauscht.

Am nächsten Tag fand die norddeutsche Meisterschaft statt. Die neu erworbene Sicherheit der Kampfrichter war zu beobachten, anders ausgedrückt: Der Kampfrichter-Lehrgang hat Früchte getragen.

Mein persönlicher Eindruck:

Jogi hat uns viele Tipps gegeben, Unsicherheiten beseitigt und für die Nord-DM ein Team aufgestellt, welches sehr gut zusammen gearbeitet hat. Zudem beobachte und erwähne ich immer wieder gerne, dass unser Kampfrichter-Team immer besser zusammenarbeitet, Teamwork also immer weiter wächst. Zudem zeigt sich bei den geselligen Teilen immer wieder eine „starke“ Harmonie. So darf es gerne weitergehen!

Nicht unerwähnt bleiben soll, die Arbeit der Mitglieder vom Karate Dojo Hannover: Zu jeder Zeit gab es einen Ansprechpartner und zu keiner Zeit vielen wir vom Fleisch, mit andern Worten: Das Essen hat geschmeckt!

In diesem Sinne: Danke Jogi für das lehrreiche Wochenende und danke an das Karate Dojo Hannover für die Gastfreundschaft!

 

OSS!!!

Moritz Kachel

 

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