22.03.2014

Kumite-Lehrgang mit DJKB-Instruktor Ronny Repp

Datum: 22.03.2014
Ort: Leinzell /


Karate-Lehrgang mit DJKB-Instruktor Ronny Repp in Leinzell

Bereits zum zweiten Mal richteten am 22. März 2014 das Karate-Dojo „Keiko“ Leinzell und das Karate-Dojo „Keiko“ in Wetzgau, die Karate-Abteilung „Shotokan“ des TSB Schwäbisch Gmünd e.V., einen Kumite-Lehrgang aus, der unter der Leitung von DJKB-Instructor Ronny Repp (6. Dan) stand. An dem Lehrgang, der heuer in der Kulturhalle von Leinzell stattfand, nahmen diesmal über 100 Karate-Sportlerinnen und -Sportler unterschiedlicher Alters- und Leistungsklassen aus ganz Baden-Württemberg teil.

Die Kinder wurden von Ronny wieder in speziellen Einheiten trainiert, sodass der ehemalige mehrfache Vize-Europa- sowie Vize-Weltmeister, die Möglichkeit hatte, auf die entwicklungsbedingten Besonderheiten der jungen Karatekas besser eingehen zu können.

Auch in diesem Jahr legte Ronny größten Wert auf den „Ippon“, der sich für ihn darstellt als die Ausführung der maximalen Wirksamkeit einer Karate-Technik, unter gleichzeitiger Kontrolle der zerstörerischen Wirkung. Aus diesem Grund verlangte er von den teilnehmenden Sportlerinnen und Sportlern Bewegungspräzision, aber auch Bewegungskontrolle, um Verletzungen beim Kämpfen möglichst zu vermeiden. In diesem Zusammenhang wies der knapp 59-jährige JKA-Weltkampfrichter auch darauf hin, die fachspezifische Ritualgymnastik nicht zu vernachlässigen, um, wie er meint „über eine grundlegende körperliche Fitness zu verfügen“. Er selbst absolviert auch heute noch regelmäßig möglichst vielseitige gymnastische Bewegungsformen, um körperlich flexibel sowie „in Form“ zu bleiben. „Wichtig“, so Ronny, sei grundsätzlich „das vernünftige Haushalten mit Körper und Geist“, denn selbstverständlich bedürfe es gerade beim Kumite auch „geistiger Gewandtheit.“ Diese wurde dann von Ronny auch bei der Schulung verschiedener Taktiken, insbesondere dem Fintieren, abverlangt. Überaus eindrucksvoll demonstrierte er immer wieder, dass bereits kleinste Bewegungsfinten, wie die Ausführung einer kaum sichtbaren Zwischenhandlung, über den Erfolg oder Misserfolg eines Kizami- oder Gyaku-Tsukis entscheiden kann.

Da „der freundliche Hesse“, wie er einmal bezeichnet wurde, eine klare Beziehung zwischen Kumite und Kata sieht, versäumte er es zum Abschluss der Trainingseinheiten nicht, die Katas „Heian Shodan“ und „Bassai Dai“ üben zu lassen und sie – als Bewegungsvorbild – selbst mit zu trainieren.

 

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Autor:

Name: Michael Niersberger
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