21.02.2014

DJKB Instructor Sensei Toribio Osterkamp in Füssen, Teil 1: Dojo Training

Datum: 21.02.2014 23.02.2014
Ort: Füssen /

 

Dojo Training & Karate Lehrgang mit Sensei Toribio Osterkamp im Schatten von Schloss Neuschwanstein

 

Tag1: Dojo-Training

Am Freitag, den 21. Februar 2014, machten wir uns auf den Weg zu einem Wochenendlehrgang mit DJKB-Instructor Toribio Osterkamp bei unseren Freunden vom Shinto Füssen. Für Andrea Haeusler und mich von der Karateschule FUJI SAN Münster war es die Möglichkeit, uns bei Thomas Kölling und seinen Leuten für ihren Besuch anlässlich unserer Dojo-Eröffnung im Oktober zu revanchieren. Unser Weg nach Füssen führte uns zunächst nach Gladbeck, wo wir unsere Freunde und Mitfahrer Margot Roos aus Remagen und Ingo Beckmann aus Gladbeck abholten. Ohne große Verzögerungen durch Staus oder ähnliches, kamen wir pünktlich zum Dojo-Training in Füssen an.

Nach der In-Augenscheinnahme der Räumlichkeiten der Sportschule Shinto Füssen warfen wir uns in unsere Dogis und harrten der Dinge, die da kommen mochten. Ein Blick in meinen DJKB-Ausweis zeigte, dass ich seit 1999 an keinem Lehrgang bei Sensei Toribio mehr teilgenommen hatte. Seit 15 Jahren hatte ich ihn immer nur während des Gasshukus oder Kata-Spezials genossen.

20 Uhr Trainingsbeginn: 16 Karateka vom 6. Kyu bis 4. Dan hatten sich zum Training auf den Tatamis eingefunden. Ein gut aufgelegter Sensei heizte uns gehörig ein. Schon das Aufwärmprogramm hatte es in sich, war aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das spätere Trainingsprogramm. Nachdem wir unsere Körper auf Betriebstemperatur gebracht und durch funktionelle Gymnastik aufs Training vorbereitet hatten, ging es auch gleich mit Kihon los.

Verschiedene Blocktechniken (Age Uke, Soto Uke, Uchi Uke, Gedan Barai) ließ uns Sensei Toribio jeweils mit Tai Sabaki nach rechts und links auf der Stelle ausführen. Als Nächstes sollten wir dann jeweils Gyaku Tsuki im Anschluss an die Blocktechnik ausführen. Die nächste Steigerung stellte dann ein Mae Geri im Anschluss an den Block dar, gefolgt von Gyaku Tsuki im Absetzen. Zuguterletzt sollten wir dann unmittelbar nach dem Block einen Kizami Mae Geri ausführen gefolgt von einem Gyaku Tsuki als Uchikomi-Technik, also ein tiefes Eindringen in den Gegner durch starkes Abdrücken vom hinteren Bein. Da wir jede Technik und Kombination nicht nur einmal ausführten, sondern immer als Vielfaches von Zehn, floss der Schweiß in Strömen und unsere Dogis waren nach kurzer Zeit klatschnass.

Anschließend teilte Sensei Toribio uns in zwei Gruppen und wir durften mit Partner unsere Mae Geri Skills ausprobieren. Je zwei Minuten galt es nun den Partner nur mit Mae Geri zu attackieren. Sobald der Angriff des Partners abgewehrt bzw. abgeschlossen war, sollten wir mit unserem Keri starten. Keri auf Keri knallte durchs Dojo. Anfangs in sehr schneller Folge ließ dann die Frequenz spätestens nach einer Minute nach und uns wurde schmerzhaft bewusst, wie lang zwei Minuten sein können! Jede Gruppe bekam zweimal die Möglichkeit, ihre Grenzen auszutesten.

Zum Abschluss der Trainingseinheit ließ Sensei Toribio dann noch einmal die Danträger Aufstellung nehmen und sagte die Kata Nijushiho an. Aber, diese sollten wir nicht im eigentlichen Embusen absolvieren, sondern die gesamte Kata sollte auf einer Linie gemacht werden. Nach anfänglichen Koordinations- und Orientierungsproblemen gelang uns dies dann auch am Ende ganz anständig. Anschließend ging es dann noch zum Entspannen in die Sauna und danach dann zum gemütlichen Ausklang des Abends mit Speis und Trank.

 

Fortsetzung folgt....

Bilder:

Autor:

Name: Torsten Uhlemann
Telefon:  01743375100
E-Mail: info@shinto-fuessen.de