23.02.2013

Kumite-Lehrgang mit DJKB-Instructor Ronny Repp in Schwäbisch Gmünd

Datum: 23.02.2013
Ort: Baden-Baden / Baden-Württemberg

 

Am 23. Februar 2013 richtete die Karate-Abteilung „Shotokan“ des TSB Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit dem Karate-Dojo „Keiko“ Leinzell einen Lehrgang aus, der unter der Leitung von DJKB-Instructor Ronny Repp stand. An dem Lehrgang nahmen ca. 90 Karatekas unterschiedlicher Alters- und Leistungsklassen aus dem ganzen „Ländle“ teil. Die Kinder wurden in speziellen Einheiten trainiert, sodass Ronny die Möglichkeit hatte, auf die Bedürfnisse der „Karate-Kids“ besser eingehen zu können. 

Den Mittelpunkt dieses hochwertigen Lehrgangs bildete das Kumite. Ronnys gereimtes Motto lautete hierbei: „Kumite tut nicht weh!“ So legte der ehemalige Vizeweltmeister viel Wert darauf, den Angriffen des Angreifers auszuweichen, anstatt diese mit harten Blocks abzuwehren. Dabei war es freilich wichtig, beim Ausweichen die Distanz zum Partner nicht zu sehr zu vergrößern, um sofort eine effektive Kontertechnik anzubringen zu können. Ronny verlangte keine „spektakulären“ Techniken, sondern beschränkte sich vorrangig auf Kizami- und Gyaku-Tsuki, die er aber - wie er betonte - „immer wieder neu verpackt“ sehen wollte. „Kreativität beim Kämpfen ist wichtig und bringt euch persönlich weiter“, so der 58-jährige JKAWeltkampfrichter. Unbedingte Grundlage für ein gutes Kumite bilden für Ronny aber selbstverständlich das Kihon und die Kata. Bei den vorbereitenden Kihon-Übungen waren ihm daher die korrekte Körperhaltung sowie die richtige Körperspannung wichtig, um wirkungsvolle Techniken heranzubilden. Kata ist für ihn nichts anderes als „Kumite gegen imaginäre Gegner“. Den zahlreichen anwesenden Trainerinnen und Trainern legte er nahe, neben der Kata im Training auch stets Bunkai üben zu lassen, damit die Kata auch tatsächlich ihren Kampf-Charakter behält. 

Fazit:
Ronny gelang es in ganz hervorragender Weise, ein klar strukturiertes, überaus motivierendes und verletzungsfreies Training zu gestalten, von dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitierten und ihre körperlichen, technischen als auch mentalen Fähigkeiten verbessern konnten. Da die beiden ausrichtenden Dojos in den Pausen auch für das leibliche Wohl der Sportlerinnen und Sportler gesorgt hatten, fühlten sich auch die von weit angereisten Gäste sichtlich wohl in der Stauferstadt. 

 

Bilder:

Autor:

Name: Michael „Fuji“ Niersberger für das Karate-Dojo-Keiko-Wetzgau (Abt. „Shotokan“ des TSB Schwäb. Gmünd) und das Karate-Dojo-Keiko-Leinzell
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